Mitarbeiterstories
Was als Krankheitsvertretung begann, wurde schnell zu einer verantwortungsvollen Rolle. Eva Böckmanns Geschichte zeigt, wie wertvoll es ist, wenn Entwicklung nicht nur möglich, sondern aktiv gefördert wird – und wie erfüllend die Arbeit mit Menschen sein kann, wenn man sich darauf einlässt.
Ich bin über Bekannte zur Lebenshilfe gekommen – mit dem Hinweis: „Das könnte was für dich sein.“ Und sie hatten recht. Nach meinem Studium habe ich mich beworben und zunächst mit 20 Stunden als Krankheitsvertretung angefangen. Heute koordiniere ich als Teilhabebegleitung ein eigenes Team in der ambulanten Wohnassistenz und betreue gemeinsam mit meinen Kolleg:innen rund 40 Kund:innen.
Was mich begeistert? Die Vielfalt. Kein Tag ist wie der andere, jeder Mensch bringt neue Perspektiven mit. Besonders berührt hat mich, wie sehr sich eine Bewohnerin über ein gemeinsames Foto beim Ramba Zamba gefreut hat – solche Momente zeigen, was unsere Arbeit bewirken kann.
Ich habe gelernt, das Leben nicht zu ernst zu nehmen und jedem Menschen mit Respekt zu begegnen. Die Lebenshilfe hat mich wachsen lassen – fachlich durch Fortbildungen, persönlich durch echte Begegnungen. Ich wurde gehört, gefördert und ernst genommen.
Mein Team ist bunt, offen und ehrlich – genau wie unsere Kund:innen. Ich kann eigenverantwortlich arbeiten, meine Tage selbst strukturieren und weiß: Ich bin hier richtig. Vielleicht sogar für immer.
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